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| Lasergravur |
Laserbeschriftung |
3D Lasergravur |
Möglichkeiten der Laseranwendung
ACSYS Lasersysteme sind hervorragend geeignet
für unterschiedlichste Arten von Beschriftungen und
Gravuren. Während bei der Laserbeschriftung vor allem
die Flexibilität, Qualität und die Beständigkeit
im Vordergrund stehen, zeichnen sich Lasergravursysteme
durch die Möglichkeit aus, sehr filigrane Strukturen
herzustellen. Je nach Material und Aufgabenstellung lassen
sich verschiedenste Ergebnisse erzielen:
Bearbeitung von Metall, Hartmetall, Keramiken
Anlassen:
Bei eisenbasierten Legierungen/Stählen und
Titan entsteht durch lokalen Wärmeeintrag an der Oberfläche
eine dünne Oxydschicht, die zu den bekannten Anlassfarben
führt. Dieses Verfahren wird insbesondere bei maßlich
eng tolerierten Bauteilen (z.B. Werkzeuge, Lagerschalen
etc.) angewendet, da es zu keiner Maßveränderung
des Werkstückes führt und gleichzeitig eine sehr
kontrastreiche und sehr gut lesbare Beschriftung ergibt.
Beschriften durch Materialabtrag:
Die thermische Energie des Lasers wir hier dazu
genutzt, gezielt Material aufzuschmelzen und zu verdampfen,
so dass sich eine leicht vertiefte (0,001…0,05 mm)
Beschriftung ergibt. Dabei erfolgt praktisch kein Wärmeeintrag
in das Werkstück. Durch geeignete Wahl der Laserparameter
kann eine helle Beschriftung (z.B. auf brünierten oder
eloxierten Oberflächen) oder eine kontrastreiche, dunkle
Beschriftung erzielt werden.
Gravur:
Ähnlich wie bei der Beschriftung durch Materialabtrag
führen auch hier die energiereichen Laserpulse zu einem
Aufschmelzen und Verdampfen des Werkstoffs. Durch mehrere
Wiederholungen kann die gewünschte Gravurtiefe (0,05
bis mehrere Millimeter) variiert werden.
3D-Gravur/Formengravur:
Durch den Einsatz geeigneter CAD/CAM-Software
in Verbindung mit einer für diese Anwendung optimierten
Lasersteuerung sowie hochwertiger optischer Komponenten
lassen sich mit dem Laser hochpräzise 3D-Gravuren herstellen.
Dieses Verfahren kommt besonders dann zum Einsatz, wenn
filigrane Strukturen und Gravuren in Formen, Stempel oder
Prägematritzen eingebracht werden müssen. Im Vergleich
zum Erodieren kann hier ein Wirtschaftlichkeitsvorteil bis
zum Faktor 5 erzielt werden!
Bearbeitung von Kunststoffen
Maßgeblich für die Beschriftbarkeit
von Kunststoffen mit dem Nd:YAG-Laser ist deren Absorptionsvermögen,
das vom Werkstoff, Füllstoffen und durch Additive bestimmt
wird.
Beschriftung durch Karbonisieren:
Der Energieeintrag führt bei hellen Kunststoffen
zu einer Karbonisierung im Umfeld der Pigmente. Hierzu sind
insbesondere folgende Kunststoffe geeignet:
- PS
- PC
- PET
- ABS PBT
- PP
Beschriftung durch Aufschäumen:
Hier führt der Wärmeeintrag zu einem
Aufschäumen des Kunststoffs, was schließlich
zu einer hellen Beschriftung führt. Werkstoffe hierfür:
- POM
- PA
Beschriftung
durch photochemisch induzierte Prozesse:
Hierbei entsteht der Farbumschlag durch
farbliche Veränderungen am Laserpigment (Additiv) oder
an Farbmitteln.
Bearbeitung von beschichteten Werkstoffen
Die Beschriftung erfolgt durch den Abtrag
einer Deckschicht (z.B. Eloxal, Lack, Chromschicht), wobei
der Farbkontrast durch das „Freilasern“ des
Grundmaterials entsteht. Dies findet z.B.Anwendung im Bereich
des Tag-/Nachtdesigns sowie bei der Herstellung von Typenschildern
aller Art. Typische Werkstoffe für diese Anwendung
sind Alu eloxiert, Stahl brüniert, lackierte Kunststoffe
oder beschichtete Laserfolien.
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